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Liebe Freund*innen der Koepjohann’schen Stiftung,

im Herbst angekommen, werfen wir in dieser Ausgabe der Schiffspost gemeinsam einen Blick auf die Sommerzeit in der Stiftung. Wir berichten über ein ganz besonderes Engagement in der Einrichtung „Känguru - hilft und begleitet“ und Sie erfahren, was die Koepjohann’sche Stiftung mit dem Friedrichstadtpalast verbindet.

Viel Freude beim Lesen und eine bunte Herbstzeit für Sie!

Prof. Dr. Philipp Enger
Kuratoriumsvorsitzender

Aus dem Kuratorium: Drei Fragen an …

In den kommenden Ausgaben werden die Mitglieder unseres Kuratoriums drei kurze Fragen beantworten.
Heute gehen unsere Fragen an Rosemarie Dittrich und Janka Haverbeck.

Seit wann sind Sie im Kuratorium der Koepjohann’schen Stiftung tätig?

Rosemarie Dittrich: Seit Oktober 2006 nehme ich an den Kuratoriumssitzungen teil. Aktives Mitglied bin ich seit 2007.

Janka Haverbeck: Ich bin seit 2014 Kuratoriumsmitglied.

 

Was war/ist Ihr Antrieb – warum sind Sie dabei?

RD: Ich wurde von unserem Gemeindepfarrer, Martin Michael Passauer, angesprochen, mich in der Koepjohann‘schen Stiftung zu engagieren.

JH: Unser ehemaliger Geschäftsführer Siegfried Kleimeier, mit dem ich in einem anderen Vorstandsgremium saß, hatte mich damals dem Kuratorium vorgeschlagen. Wie man sieht, hat es geklappt und schnell war für mich klar, dass ich mich hier auf vielen Ebenen einbringen, etwas anstoßen und im besten Fall auch verändern kann.

 
Welche Schwerpunkte hat Ihre Tätigkeit?

RD: Zuerst war ich über viele Jahre im Sozialausschuss. Da konnte ich meine Erfahrungen aus der Gemeinde an der Sophienkirche einbringen.
Nach einer Umstrukturierung beschäftige ich mich seit einigen Jahren mit den Anliegen des Bauens und der Finanzen. Dort bin ich mehr Lernende und kritisch Hinterfragende. So konnte ich als Mitglied des Kuratoriums einen vielseitigen Einblick in die Arbeit der Stiftung und in das beachtenswerte soziale Engagement erhalten und aktiv mitgestalten.

JH: Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt im Bereich der externen Kommunikation. Als freiberufliche Kommunikationsberaterin bringe ich meine fachliche Expertise ein, um die Außendarstellung der Stiftung strategisch zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Mein Ziel ist es, die wertvolle Arbeit der Stiftung sichtbar zu machen und ihre Anliegen klar und überzeugend nach außen zu tragen.

Bildrechte:
Rosemarie Dittrich: (c) Laura Hegewald
Janka Haverbeck: (c) Katja Bilo

Willkommen an Bord der Koepjohann’schen Stiftung

Foto: (c) Frank Nürnberger

Irina Lieske
Referentin Fundraising

Ich freue mich sehr, als neue Referentin Fundraising Teil des Koepjohann-Teams zu sein. Es begeistert mich, insbesondere Frauen in schwierigen Lebenslagen nachhaltig zu unterstützen – mit Herz, Netzwerken und starken Partnerschaften, die unsere wichtige Arbeit langfristig sichern.

Foto: (c) Frank Nürnberger

Sommer in der Stiftung

10 Jahre ehrenamtlich an Bord: Familienpatin Irina

(Zum Interview gelangen Sie mit einem Klick auf das Foto.)

Das Leben mit kleinen Kindern ist oft stürmisch. Fehlt ein Elternteil, endet das schnell in der Erschöpfung. „Känguru hilft und begleitet“ unterstützt seit 16 Jahren Familien mit Kindern im Alter von bis zu zwei Jahren. Ehrenamtliche Pat*innen übernehmen einmal pro Woche für drei Stunden die Betreuung. Irina S. ist – neben ihrer Tätigkeit als Intensiv Krankenschwester in Vollzeit - seit zehn Jahren dabei. Derzeit unterstützt sie Mona T.* mit ihrem kleinen Sohn.

Schon drei Stunden pro Woche helfen. Wenn auch Sie einer Familie verlässlich Zeit schenken wollen, melden Sie sich bei Constanze Meyne, kaenguru@koepjohann.de oder 0157 806 294 36.
weitere Informationen: www.kaenguru.de

Foto: (c) Simon Salzig

Nachruf Beate Kratochwil

Am 2. August 2025 verstarb Beate Kratochwil, langjähriges Kuratoriumsmitglied der Koepjohann’schen Stiftung und hoch engagiertes Mitglied der Kirchengemeinde am Weinberg.

(Mit einem Klick auf das Foto gelangen Sie zum Nachruf auf Beate Kratochwil im Kirchenfenster, Ausgabe Oktober-November 2025.)

Foto: (c) Laura Hegewald

#schongewusst

Johann Friedrich Koepjohann, König Friedrich II. und das verschwundene Grundstück am Friedrichstadtpalast

Johann Friedrich Koepjohann, seinerzeit ein erfolgreicher Schiffbauunternehmer, investierte sein Geld in Immobilien. Er kaufte Grundstücke rund um den Schiffbauerdamm, der damals noch Treckschutendamm hieß. Auf einem Teil eines Grundstücks, heute Friedrichstraße/Ecke Ziegelstraße, steht seit 1865 der Friedrichstadtpalast.

Zu Zeiten des 7-jährigen Krieges fragte König Friedrich II. Koepjohann, ob er auf dem Grundstück ein temporäres Lazarett erbauen lassen könne. Koepjohann willigte ein. Er bekam das Grundstück nie zurück, denn Friedrich II. lies anschließend auf dem Grundstück die Kaserne für das erste preußische Artillerieregiment erbauen. Das Grundstück war somit rechtlich für Koepjohann verloren. Seine Kontakte zum König und zur Artillerie nutzten ihm insofern, dass seine Schiffe gebraucht und gekauft wurden. Friedrich II., später Friedrich der Große, unterstützte Koepjohann fortan in Prozessen, die er z. B. gegen Nachbarn und andere führte.

Anfang der 90er Jahre stellte die Stiftung einen Antrag auf Rückübertragung des Grundstückes. Der Antrag wurde abgelehnt, mit der Begründung, dass die Enteignung durch Friedrich II. vor über 200 Jahren stattgefunden hat.  

Janka Haverbeck
Kuratoriumsmitglied

Wir sagen Danke!

Für große Freude sorgte das Sommerfest, das der Rotary Club Berlin Checkpoint Charlie für die Besucherinnen des Frauen*treffs Sophie und der Notübernachtung Marie veranstaltete. Bei strahlendem Sonnenschein, lecker Gegrilltem und liebevoll zubereiteten Beilagen hatten die Frauen* einen schönen Sommertag in Gemeinschaft.
Wir danken dem Rotary Club Checkpoint Charly für die Initiative!

Helfen Sie mit!

Auch in diesem Jahr läuft die Spendenaktion des Rotary Club Berlin Platz der Republik. Gesammelt wird für das Gänseessen im Advent und Schlafsäcke zu Gunsten unserer Besucher*innen im Frauen*treff Sophie und der Notübernachtung Marie.
Auch Ihre Spende hilft: Link zur Spendenaktion

Koepjohann'sche Stiftung
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Die im Jahr 1792 gegründete Koepjohann‘sche Stiftung ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts. Sie ist eine der ältesten Stiftungen in Berlin und engagiert sich für Frauen in den Bereichen Wohnungslosigkeit, in der Arbeit für und mit Senior*innen sowie in den Frühen Hilfen. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen: Spendenportal der KD-Bank, Kuratoriumsvorsitzender: Prof. Dr. Philipp Enger; verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Janka Haverbeck www.koepjohann.de

Koepjohann'sche Stiftung, Albrechtsraße 14 B, 10117 Berlin, Deutschland, Tel: 030 23593975-0

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